
Am 9.12.1956 fand im Gasthaus Schwan in Mauschbach die Gründungsversammlung des Schützenvereins Hubertus Hofeld-Mauschbach statt.
Dem Gründungsvorstand gehörten der erste Vorsitzende Sebastian Backes der zweite Vorsitzende Heinrich Dupont die beiden Kassierer Norbert Schwan und Josef Klein die beiden Schriftführer Rudolf Schwan und Daniel Friedrich sowie die Schießwarte Johann Schwan und Werner Schumacher an. Anfänglich diente das Gründungslokal auch als Übungsstätte.Die beiden ersten Gewehre wurden in Deutschland, genauer gesagt, in Kusel gekauft, und nachts zu Fuß über die Bahnstrecke Kusel – Schwarzerden – Grügelborn nach Hofeld geschmuggelt. Das war damals eine Aufgabe nach Maß für unser verstorbenes Ehrenmitglied Wendel Schwan. Da die Schießbahnen aber leider nur 9,50 Meter lang waren musste eine neue Unterkunft gesucht werden. Leider ein Abschied im Streit, „Schießlöcher „In den Räumen mussten zuerst verspachtelt werden erst dann erhielt man die Gewehre.
Danach ging es mit dem Handwagen nach 10 Jahren Aufenthalt in Mauschbach nach Hofeld in die Bahnhofswirtschaft, die spätere Schlossbergschenke. Rund zwei Jahrzehnte war dort der Treffpunkt der Schützen. In der ehemaligen Kegelbahn wurden die Rundenkämpfe ausgetragen, hier fand auch manches schöne Fest wie Bürgerschießen und Schützenbälle mit Musik statt. 1988 wurde da sogar unser 1. Sommerbiathlon ausgetragen.
Die letzten Jahre war „Regine“ unsere Vereinswirtin. Nach Unstimmigkeiten im Jahr 1988 trennten sich dann unsere Wege, diesmal allerdings vollzog sich die Trennung mit Anstand und Würde. Ihr Mann Klaus Tschöbel ist noch heute überzeugtes Mitglied unseres Vereins.
Die neue Bleibe war das damalige Gasthaus Rammacher, dann Disco-Tenne und schließlich das Bürgerhaus in Hofeld. Der dortige Saal ließ leider nur fünf Stände für den Schießbetrieb zu. Trotzdem brachten wir es fertig drei Gewehr-, zwei Luftpistolen- und eine Jugendmannschaft ins Rennen zu schicken. Doch immer öfter wurde der Saal für Veranstaltungen gebraucht der Auf- und Abbau wurde zum ewigen Begleiter von Training und Rundenkämpfe. So kam dann auch der Entschluss zum Bau eines eigenen Schützenhauses.
Trotz der eingeschränkten Kapazität an Schießständen in den verschiedenen Lokalen konnte man mit den bisherigen sportlichen Leistungen des Vereines sehr zufrieden sein. Die Hauptaktivitäten des Vereins sind der Schießbetrieb, Teilnahme an Veranstaltungen anderer Schützen- bzw. anderen Ortsvereinen, Wanderungen, Vereinsfahrten, Ausflüge, Sommerbiathlons, Bürger und Königsschießen, Weihnachtsfeiern und sinnvoll durchdachte Jugendfreizeit-Maßnahmen.
Folgende Mitglieder machten sich im Schützenverein Hubertus durch langjährige Vorstandsarbeit besonders verdient
Rieß Willy von 1958 bis 1971 Schriftführer, Kassierer, erster Vorsitzender
Schäfer Alois von 1969 bis 1983 erster Vorsitzender
Schneider Georg von 1969 bis 1995 Kassierer
Fast 30 Jahre lang übte Georg Schneider das Amt des ersten Kassierers aus eine unvorstellbar lange Zeit einem Vorstand eines Vereins anzugehören. Das zeigt die Harmonie und die Bereitschaft in diesen Verein etwas zur Verantwortung beizutragen.
Heckmann Josef von 1971 bis 1981 zweiter Vorsitzender
Hosenfeld Alois von 1972 bis 1984 Schriftführern
Lorenz Karl-Heinz von 1984 bis 1997 Sportwart
Dem jetzigen Vorstand gehören der erste Vorsitzende Klinger Jörg der diesen Posten schon seit 1984 ausübt der zweite Vorsitzende Fuchs Patrick der erste Jugendwart Haab Thomas der zweite Jugendwart Adelmann Michael, die Kassenwarte Schäfer Alois und Jung Anne ebenso die Schriftführer Graeber Peter und Lorenz Melitta,die Sportwarte Schmitt Johann und Petry Frank und die Frauenbeauftragte Meisberger Bettina an.
Bisher wurden für langjährige Vorstandsarbeit und Tätigkeiten im Verein folgende Mitglieder mit der bronzenen Ehrennadel des Schützenvereins ausgezeichnet Alois Schäfer, Georg Schneider, Jörg Klinger, Peter Graeber, Horst Wagner und Karl Heinz Lorenz. Mit der silbernen Nadel wurden 2005 Horst Wagner, Jörg Klinger und Georg Schneider ausgezeichnet 2006 erhielten diese Auszeichnung die Mitglieder Peter Graeber und Karl Heinz Lorenz. Bronzenadel erhielt 2006 Thiel Günter.
Zum ersten Ehrenmitglied unseres Vereins wurde 1985 Rieß Willhelm ernannt. Leider verstarb er im Jahre 1987 plötzlich und unerwartet im noch jungen Alter von 63 Jahren.
Ferner wurden im Jahre 1989 unsere beiden langjährigen Mitglieder Josef Klein und Wendel Schwan zu Ehrenmitgliedern ernannt. Im Jahr 2005 wurde auch unser langjähriger Kassierer Alois Schäfer zum Ehrenmitglied.
Derzeit zählt man bei Hubertus ca. 80 Mitglieder davon sind etwa 35 im aktiven Schießbetrieb. Seit einigen Jahren beteiligt man sich in der Disziplin Luftpistole sehr erfolgreich an Wettkämpfen auf Kreis- und Landesebene. So stellte man im Jahre 1996 mit Anja Klein den Landesmeister in der Disziplin Luftpistole. Ebenfalls nahm Anja Klein und Nadine Wagner an der Deutschen Meisterschaften teil. Patrick Fuchs nahm in der Disziplin Luftgewehr ebenfalls an der deutschen Meisterschaft in München teil ein nie dagewesener Erfolg seit Bestehen des Vereins.
Ebenfalls konnte man im Jahr 1996 zwei Meistertitel bei Gewehre und Luftpistole erringen in der Rundenkampfsaison 1997 / 98 gelang der ersten Luftpistolen Mannschaft sowie unsern Jugendlichen um Betreuer und Trainer Thomas Haab die Meisterschaft in ihren Klassen. Im Jahr 2005 errang die Luftpistolen Mannschaft die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisklasse.
Ein historisches Datum war, der 21. Februar 1999, der Tag an dem bei der Gemeinde der Bauantrag für unser Schützenhaus gestellt wurde. Am 25. Januar 2000 erfolgte dann die Baugenehmigung. Im Juli 2000 ging’s mit den Bauarbeiten richtig los. Nach fünf Jahren Bauzeit und über 8800 geleisteten Arbeitsstunden, wurde dann am 16. Juli 2005 unser neues Schützenhaus mit einem schönen Einweihungsfest offiziell eröffnet. Es entstand eine Schießanlage mit zehn Schießständen.
Auf das bisher Geleistete kann man in diesen kleinen Vereinen mehr als Stolz sein.